Donnerstag, 9. April 2009

Operation: Palmensturz





















Nach dem der für Leute mit "kölsch bloot" in der Regel enorm wichtige Karneval dieses Jahr nur sporadisch genoßen werden konnte, brauchte man dringend einen Ausweichplan.


Aufgrund einer strategisch sehr günstigen Lage der eigenen Verbände und vorbildlicher Moral der Truppe entschied man sich für einen Plan, der seit Beginn der Amerikaexpedition in der Schublade lag. Operation: Palmensturz.


Das Operationsgebiet sollte sich am Golf von Mexiko befinden, genauer:
man zog in die Schlacht um Cancun, SPRING BREAK 2009.

Circa 2 Wochen vor Antritt der Reise wurde schnell noch eine Stube im legendären "Grand Oasis Cancun" gemietet und eine Flugverbindung hergestellt.


Losgehen sollte es Donnerstag, den 5. März um 5:15 in New Ark Intl. / New Jersey.

Nach dem man sich im Eisschrank von Manhattan noch mit Strandausrüstung versorgte, musste man nur noch den Mittwoch ohne Schlaf umkriegen und man machte sich gegen 0:30 Donnerstags auf den sehr langen und von unserer Ausgangsposition umständlichen Weg nach New Jersey.

Mehr oder weniger problemlos bestieg man den Flieger. Störend war nur, dass amerikanisches Bodenpersonal einen Inhaber eines deutschen Reisepasses anscheinend grundsätzlich für einen Holländer hält. der kleine Unterschied zwischen "Dutch" und "Deutsch" ist aber auch ziemlich schwer zu erkennen. Ja, das meine ich evtl. sogar ernst! ;)

Nun denn, wenige Zeit später landete man sicher in Charlotte, Bundesstaat North Carolina.

Dort galt es nun, ca. 90 Minuten auszuharren, bevor man Richtung Cancun weiterfliegen konnte.

Schnell war man sich einig, wie das Programm auszusehen hatte und man steuerte zielsicher eine "Tequileria" an. Leider waren es erst 6:45am und man wollte erst um 0700 ausschenken.

"Du Penner!!" dachte man sich! (dachte!!) und wartete brav bis 0700.

Minuten wie Stunden, aber irgendwann war es soweit und der Doppelte stand vor uns, war jedoch auch schnell wieder weg. Nun ja, so ist es halt - das Schicksal eines Tequilas!


Endlich im Flieger nach Cancun! Flug wunderbar, Einreise in die Vereinigten Staaten von Mexiko problemlos.

Aber wie hieß das Hotel denn nochmal genau? Oasis? Ja, aber welches, gibt es leider sehr viele Oasis in und um Cancun.

Erstmal in den Shuttle Bus. Über eine Art Mischung aus Landstraße und Autobahn ging es in die "Hotel Zone".

Um es kurz zu machen:




1. Hotel falsch -Taxi

2. Hotel falsch -Taxi

3. Hotel falsch -Taxi

4. Hotel richtig, aber falsches Gebäude - nein, kein Taxi! Füße.

An der Rezeption erfuhren wir zwar, dass unser Zimmer erst in einigen Stunden frei werde, aber dafür hat man ja sein schönes "All-Inclusive-Bändchen".

Man beschloss, an der Bar auf das Zimmer zu warten...

Fortsetzung folgt...
;)






Montag, 9. März 2009

Ankündigung

Auf Grund einiger anderen Verpflichtungen und zeitweiliger Abwesenheit kam ich leider seltener zum Erstellen meiner Blog-Artikel.
Bald geht es aber weiter, unter Anderem mit einem Bericht über den Besuch unseres südlichen Nachbars:

Mexiko!

Bis Bald!

Mittwoch, 18. Februar 2009

In der Ferne...




Zum ersten Mal muss ich Karneval fern der Heimat feiern.

Ich wünsche den Freunden des Brauchtums viel Spass und versuche auch hier im fernen Amerika das Beste draus zu machen!

Em Hätze in Kölle! Vill Freud un ne joode Zick am Rhing!

Samstag, 14. Februar 2009

Schnitzel um Schnitzel

Donnerstag, der Tag der unser Wochenende einleitet, hatte mal wieder so einiges zu bieten.

Die WG lud zum Schnitzel und Kartoffelsalat fassen ein und viele folgten dem Ruf aus dem interessanten Brooklyn.
Schon am Mittwoch begann eine Heidenarbeit:
Fleisch für mehr als zehn Mäuler musste gekauft, getragen und verarbeitet werden.
Da die stets besorgte Vermieterin ihre "IM" Tätigkeit unter uns abgeschlossen hat und wieder woanders wohnt, konnte das Klopfen dieses Mal nach drinnen verlegt werden. Nach dem ich ca. 20 Stücke Fleisch von teils sehr widerwärtigen blutigen Fettfurunkeln entfernt hatte, packte ich sie und schlug mit dem Topf auf sie ein. Schon nach dem zweiten Hieb ging leider unser Schneidebrettchen zu Bruch und so musste der Küchenboden als Schlachtfeld herhalten. Fachmännisch verpackt in Gefrierbeutel durch meine emsigen Küchenkollegen, knallte der Topf wieder und wieder auf das nun essbare Fleisch. Während ich mir die Hände wund kloppte, versorgten die anderen Köche das Fleisch und machten es bettfertig für den nächsten Tag.
Noch während des Klopfens klopfte es an der Tür. Diesmal war es nicht die verehrte Vermieterin, sondern die werten Franzosen die über uns wohnen. Diese wollten gerade das Haus verlassen und erkundigten sich im Vorbeigehen über den doch immensen Geräuschpegel.
An sich nichts verwunderliches, hätten die Franzosen nicht den Hang dazu, mitten in der Nacht sehr laute und unerklärliche Geräusche zu produzieren. Wir vermuteten, dass sie wohl Nachts entweder eine Bowlingbahn oder eine Curlinganlage in die Wohnung bauen und diese danach täglich bzw. nächtlich ausgiebig ausprobierten.
Ihre mögliche Angst vor einem "Fall Gelb" konnten wir jedenfalls lösen und endlich weiter arbeiten.

Nacht.
Tag.
Uni.
Abend.

Es war soweit. Als die ersten Gäste den Weg zu uns schon gefunden hatten, mussten die letzten und noch schnell nachgeorderten "Pork Cuts" noch zu servierfähiger Nahrung verarbeitet werden bevor es daran ging, die Küche Einsatzbereit zu machen.
Unsere 2 Pfannen, von der eine eine Ölschluckende Kuhle hat, mussten mit Öl gefüllt und auf Hochtouren angeheizt werden.
Jetzt musste im Akkord und schnell gearbeitet werden.
Während zu meiner Linken ausgepackt wurde wie wild und ich wie der Blitz panierte, musste der dritte im Bunde braten und wenden und die fertigen in den Ofen hiefen, damit sie schön warm blieben.

Zu erwähnen ist noch die Leistung unserer Kartoffelsalatproduzenten. Mehrere Netze größter Kartoffeln wurden geschält, gekocht, geschnitten und mit feiner S0ße versetzt.

Es konnte irgendwann endlich gegessen werden und eine längere Schlange erwaretete ihre Schnitzel. Nach dem alle mit Fleisch und Salat versorgt waren, setzten sich alle zehn anwesenden Damen ins Wohnzimmer und aßen. Ein unglaubliches Bild mit unglaublicherem Ton:
Es fiel kein Wort. KEINS! 10 Frauchens saßen einfach da und schwiegen.

Der Abend verlief im weiteren so, dass einige tranken und andere auch. Manch einer beteiligte sich auch an einem amüsanten Trinkspiel, bei dem ich mir das Mischen von Bier, billigstem Rotwein mit Eiswürfeln und Vodka besser gespart hätte. Aber nun gut, so ist das nun mal in Trinkdiktaturen. Es wird getrunken was der Chef befiehlt, wer nicht spurt kommt ins Gulahg der Systemverweigerer.

Ins Guhlag musste keiner und die letzten gingen erst sehr spät, weswegen der Freitag leider ausfallen musste.

Trotzdem war es ein netter Abend und wenn keiner gelogen hat, dann hat es allen sehr gut geschmeckt und alle wurden satt. Die meisten von einem, so dass wir Herren der Evolution uns 4 Fleischlappen in die Organe quetschen konnten.
Eine nette Eigenschaft eines nicht genannten WG-Bewohners machte sich im Laufe des Trinkens bemerkbar: Mit fortschreitenem Alkoholkonsum, steigt der Drang nach einer aufgeräumten Wohnung was sich dadurch äußert, das ein Jemand anfängt wirklich aufzuräumen.

Es ist übrigends noch Bier da!

Freitag, 6. Februar 2009

Amerikaner und Kino...



Man achte auf Gesicht des Kindes nach dem Film






Als letztes Ereignis dieses Abends beschlossen wir, dem örtlichen Lichtspielhaus am Times Square einen Besuch abzustatten.
Da man sich mit so vielen Leuten generell schlecht auf eine Kategorie Film einigen kann,
separierten wir uns von Anfang in 2 Gruppen.
Unsere Horrorfilmgruppe und die Andere, die irgendwas anderes gucken wollten. Für uns stand seit Tagen fest, den Film "My Bloody Valentine" anzuschauen, zu mal dieser in 3D gezeigt wird.

Im Kino angekommen stellten wir jedoch fest, dass die 20:30 Vorstellung ausverkauft war. Da wir aber heiss auf den 3D Film waren, entschieden wir uns für die 23:00 Vorführung und verlegten in eine umliegende Bar.
Dort saßen wir in einem kleinen Nebenraum die Zeit ab und erwarteten einen Nachzügler, der sich noch von Brooklyn aus auf den Weg ins Herzen Manhattans machte.
Bei einem späteren Besuch und diesmal im normalen Bar-Bereich entpuppte sich dieser Laden
als eine Art "Südstaatenkneipe", in der die ganze Zeit richtig amerikanische Musik lief:
Country-Pop, Rock und natürlich Truckermusik.
Zurück im Kino wollten wir gerade den Saal betreten, als man uns darauf hinwies, dass es schon eine Schlange gibt für den Saal und wir uns bitte an deren Ende anstellen sollte. Gut, war diese Schlange bei Öffnen der Saaltüren sowieso hinfällig und alle "stürmten" den Sitzbereich.
Ein paar von uns begaben sich nach Sicherung der Plätze zurück in den Verpflegungsbereich um das Angebot an Zwischenmahlzeiten zu prüfen.
Zu meinem Leidwesen haben Amerikaner das Popcorn anscheinend am liebsten salzig. Gesüßtes gab es nicht, dafür aber extra viel flüssige Butter! Ich entschied mich für eine mittlere Cola und staunte nicht schlecht!Als eine Cola mittlerer Größe wurde mir ein ganzer Liter Cola überreicht, bei dessem Anblick ich mich innerlich schon alle 2 Minuten auf der Toilette sah.
Verwunderlich war auch, dass die Preise für kleine Mahlzeiten im Kino durchschnittlich unter denen deutscher Kinos lagen. Die mittlere Cola lag bei knapp unter 5 Dollar, was zwar nicht billig, aber deutlich günstiger als ihr deutsches Äquivalent ist.
Ich vollbrachte übrigends das Kunststück, meine 3D Brille schon vor dem Film zu verlieren und musste auf eine Ersatzbrille zurück greifen
Schon auf dem Weg zurück zum Platz fiel im unteren Sitzbereich eine sehr dicke schwarze Frau auf, die laut rumpöbelte.
Keiner wusste was sie wollte, aber langsam formierte sich der pöbelnde Widerstand im oberen Bereich, wo auch wir saßen.
Generell pflegen Amerikaner eine sehr lebhafte Kinokultur. Es lag vielleicht daran, dass die meisten Kinobesucher Schwarze waren, die ja bekanntlich ein eher lautes Wesen haben.
Schon bei den Trailern vor dem Hauptfeld wurde laut gejubelt und mehr kommentiert als Netzer & Delling es je tun könnten.
Der Film fing an und es wurde ruhig im Saal. Kurz. Denn als man kurz darauf eine Krankenstation einer Kleinstadt sah, deren Patienten und Personal alle völlig zermatscht überall
rumlagen, ging ein unglaublicher Lärm los, der alle Geräusche abdeckte.

Der Film, der ohne die 3D-Brillenaktion nur sehr unterdurchschnittlich wäre, war voller unsinniger logikaussetzer, aber das sei ihm verziehen. Wie jedoch der ehem. Minenarbeiter, der 7 Jahre im Koma lag sofort nach dem Aufwachen mit bloßen Händen ca. 30 Menschen zerfleischen konnte, wird wohl ungeklärt bleiben müssen.
Die Waffe die der Mörder im sonstigen Film benutzte, ist eine Spitzhacke. Mit dieser kann er unglaubliche Dinge vollbringen und sie scheint ihm irgendwie Superkräfte zu verleihen.
So kickt er die runterfallende Hacke einem seiner Opfer gekonnt mit dem Fuß direkt ins Gehirn.
Geil waren die Animationen durch die 3D Brille. So fliegen Pistolenpatronen oder die magische Spitzhacke auf einen zu, durch den Raum oder man sieht genau in die Gewehrmündung des betrunkenen Opas.
Jedes Mal wenn die Hacke irgendwem in die Birne gekloppt wurde, gingen Schreie, Jubeleinlagen und Pfiffe durch den Saal. Wie auf dem Basar. Am Lustigsten war jedoch die dicke Schwarze unten in der ersten Reihe. Entweder ihr Gepöbel wurde durch lautes Brüllen von oben niedergehalten oder sie regte sich ganz laut über irgendwas auf, was immer wieder zu lauten Protesten führte. Mir persönlich gefiel am Besten, als sie mitten im Film anfing zu telefonieren (!!) Nachdem eine laute Szene die Proteste noch überdeckte, bekam sie beim nächsten Dialog die volle Breitseite. "Shut up, Bitch!" war noch das netteste, als sich der halbe Saal erhebte und anfing sie niederzubrüllen. Danach war aber auch Ruhe, ausser dem normalen Gebrüll halt.
So feuerte der Saal die leicht bekleidete Dame an, als sie vor dem Mörder wegrannte oder man erboste sich daran, dass die Schnepfe vor einem massenmordenden Minenarbeiter Zuflucht in genau der verlassenen Mine suchte, in der vor 20 Jahren alles begann. "Stupid Bitch!" und ein lautes "NOOOOOO!!!" schallten durch den Saal.
Nach dem Film waren wir nicht nur über den durchschnittlichen Film am diskutieren, sondern vor Allem über das Jugendschutzsystem der Amerikaner.
Der Film hatte die Wertung "PG-17", also Parental Guidance - 17.
Das heisst, das jeder unter 17 Jahren den Fim nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten angucken darf. Ist jedoch ein Elternteil dabei, ist es völlig egal wie alt man ist.

So kam es dann, dass Nachts um 23:00 relativ viele Kinder im Vorschulalter in den Genuss eines Horrorfilms gekommen sind. Die Gesichter zeigten auch deutlich wie sehr sích u.A. das knapp 5 jährige Mädchen darüber gefreut hat. Auch in der Schlange zur 0:30 Vorstellung waren wieder zahlreiche kleine Kinder, die danach vermutlich eine sehr geruhsame Nacht hatten.


















Dienstag, 3. Februar 2009

Bilder aus Key West

Key West Diner





Groooooßßßeeee Börgers!





pabba? was ist daaass?
- keine Ahnung, frag deine Mutter-




Bei Ankunft


Kleiner Zoo und große Burger!



Nadine bittet um Beachtung der goldenen Locke
am Ringelschwanz

Sieht nett aus, ist aber ein Riesenwich***!











Nach dem am Freitag nach Webster Hall nicht viel Energie die gemütlichen Räume in einer der vielen Wohnungen auf der Gates Avenue durchflutete, verabredete man sich mit einigen Mit-Studenten zu einem Besuch des Zoos im Central Park.
Im Central Park, der stark vereist und vereinzelt noch verschneit war, befindet sich der kleinere der beiden New Yorker Zoos. Hier gibt es nur ein paar kleine Äffchen, ein Terrarium und ein paar Tiere aus den kälteren Regionen wie zum Beispiel Seehunde, Pinguine und zwei faule Eisbären.

Der andere Zoo befindet sich in der Bronx und hat eine viel größere Auswahl an Tieren, für einen schönen Samstagspaziergang eignet sich der (sehr kleine) Zoo jedoch auch, da er ein sehr schönes Ambiente bietet und man anschließend noch durch den Central Park schlendern kann.

Nach der sehr lustigen Seehundfütterung besuchten wir die sehr amüsanten kleinen Affen und das Terrarium. Ein Fehler war es vielleicht, das überdachte Pinguinbecken zu betreten.
Die Pinguine waren faule Penner, die nur auf ihrem Podest lagen und beinahe jeder der in diesem Objekt stand, roch nachher als hätte er sich mit den Pinguinen über Nacht die Hütte geteilt.
Im Eintrittsgeld für den kleinen Zoo ist auch der Eintritt zu einem kleinen Streichelzoo enthalten. Wer sich jetzt fragt, wieso wir da überhaupt reingehen, der stelle sich bitte einfach kurz weibliches Gekreische beim Anblick kleiner Hasen, Eichhörnchen und Ziegen vor.
Kein Entrinnen.
Die Tierchen waren relativ seltsame Zeitgenossen. Seltsamer jedoch war der Vater, der seinen, sich offensichtlich vor den Lamas fürchtenden, Sohn ununterbrochen dazu anhielt, sein mit Tierfutter beladenes Händchen in das sabbernde (man muss es so sagen) Drecksmaul des Lamas zu halten um diesen Moment väterlichen Glücks mit seiner Kamera festhalten zu können.
„Look in da camera, right in to it! Come on, come on” schallte es immer wieder durch New Yorks Vorzeigegrünanlage, auch nach dem der Bursche den Kampf um die Futterschale längst verloren hatte. Hauptsache wir hatten Spaß und den hatten wir, obwohl die Temperaturen es nicht gut mit uns meinten.
Nach dem auch der letzte süße Hase, das letzte zutrauliche, weil hinterhältig auf Raubzug streifende, Eichhörnchen und der letzte Ringelschwanz vietnamesischer Hausschweine, wobei das relativ ist da dort vermutlich jedes Tier im Haus „lebt“, angekreischt, begrabscht und todfotografiert wurde, stand endlich was für uns Kerle auf dem Programm. Ein richtig authentischer Diner. Ein typisch amerikanisches Restaurant mit zartrosafarbenen Ledercouches, türkis-roter Leuchtreklame, einer Theke und und und. Es liegt weiter nördlich auf dieser wunderbaren Insel (an der 95. St) und ist in der Regel touristenfrei und deshalb einfach sehr authentisch.
Desweiteren war dies ein magischer Moment für mich, da ich bei meinem letzten Aufenthalt in der Stadt (2003) in dem Hotel über dem Diner gewohnt habe und jeden Tag mindestens 1 Mal dort gegessen habe.
6 Jahre musste ich auf diesen Moment warten und nun war er da.


Auf dem Weg dorthin passierten wir im Park mehrere Gruppen jüngerer Männer (25-35 ca.) die sich im Fußball spielen versuchten. Was soll ich sagen? Es tat einfach nur weh in meinen Augen und es erklärte so einiges! Man wollte beinahe hingehen und sagen, sie sollen sich im nä. Sportgeschäft bitte eine Baseball oder Footballausrüstung kaufen gehen! Ich tat es nicht, denn vielleicht waren es auch Holländer oder Engländer und die können das mit dem Fußball auch nicht so gut, auch wenn man sie jedes zweite Jahr wieder daran erinnern muss. Als Deutscher.

Nun ja. Verfroren und hungrig standen wir vor dem erlösenden Schild: „KEY WEST DINER“! Sofort fühlte ich mich heimisch und konnte es kaum erwarten, das typische „Kaffee soviel man trinken kann“ Angebot wahrzunehmen.
Da die Entscheidung bezüglich der Speisenrichtung schon seit Jahren entschieden war, ging es nur darum welchen Burger ich mir in die Plauze torpedieren soll.
Die Auswahl ist sehr weitreichend. Von normalen Burgern über mediterran oder mexikanisch angehauchte bis zum Veggie, Turkey oder Tofu-Burger.

Ich entschied mich für den Key West Deluxe Cheeseburger, was in Verbindung mit mehreren Kaffee für einen Puls von 271 Schlägen führt.
Aber es lohnt sich und hey: es war immerhin erst mein erster Burger in New York….


Also an diesem Tag!
Nach dem ich mir das Fleischmonster inkl. Pommes und Salat reingedrückt hatte sah ich jedoch, dass meine Sitznachbarin ihre „4 Cheese Pasta“ nicht aufgegessen hatte!
Das Wetter war jedoch schon so schlecht genug und für Nudeln ist immer irgendwo Platz. Genau so wie für den Rest Pommes der anderen Tischkameradin und den Rest Coleslaw (amerik. Krautsalat bekannt von Kentucky FC).
Danach war aber wirklich Schluss, die anderen wollten schließlich langsam gehen, da auf dem Hinweg ein sehr edler Friseur gesichtet wurde, dessen Angebot man erfragen wollte, nein musste!

Ich kenne jetzt mindestens eine Person, die sich grade ernsthafte Sorgen macht, aber keine Angst Joerg, Sport mache ich hier auch ab und zu ;)

Nach dem der Friseur von der holden Damenschaft inspiziert war, ging es mit den lokalen Verkehrsmitteln zur Wohnung von einer der Unseren, um die weitere Abendgestaltung zu ermitteln.

Bis heute war dieser Abend bzw. Nachmittag einer der kältesten Tage. So kalt, dass es beinahe schon weh tat wenn man länger als fünf Minuten draußen war oder sogar stand und ich bin wahrlich niemand der schnell friert!
Zum Glück erreichte man schnell das angesteuerte Ziel und konnte es sich dort auf dem Sofa bequem machen und sich Gedanken über den Restabend machen, der noch sehr lustig und auch erschreckend werden sollte, dazu später mehr!