Man siehe mir bitte jede Enttäuschung nach die dadurch entstehen musste, dass der letzte Eintrag nun schon eine ganze Woche zurückliegt und eure tägliche Vorfreude mit dem Anwählen dieser sich nicht verändernden Seite arg gedämpft und dabei dennoch irgendwo vergrößert wurde.
Letzten Donnerstag, am 22. Januar, zogen wir aus, um erneut das Neu Yorker Nachtleben zu bereichern.
Irgend(s)wer stieß bei der Selektion der Lokalitäten auf eine
Letzten Donnerstag, am 22. Januar, zogen wir aus, um erneut das Neu Yorker Nachtleben zu bereichern.
Irgend(s)wer stieß bei der Selektion der Lokalitäten auf eine
Örtlichkeit mit dem Namen "Webster Hall", wo an besagtem Tage "Ladies Night" das Motto des Abends darstellte. Ernüchterung.
Zwar hat so ein Motto auch eine gute Seite, heißt jedoch, dass es wieder einmal an uns war überteuerten Eintritt zu bezahlen, während das andere Geschlecht einen Bogen um die Kasse machen durfte - klarer Fall von Rassismus!
Man(n) wägte also nun ab und zog dazu unter Anderem das gute Internet zu Rate, um sich Urteile vorangegangener Besucher anzusehen.
Nie zuvor stieß ich dabei auf derart weit auseinandergehende Meinungen.
Die Palette reichte vom "besten Club der Welt" und "most-rockin Place in town" bis hin zu vernichtenden Urteilen die sich über das dort verkehrende Proletariat echauffierten oder von prügelnden Türstehern und von "several Fights" in der Silvesternacht berichteten. Für viele war es einfach der schlimmste Ort an dem sie jemals waren, wobei diese Leute wohl noch nie in der Leverkusener BayArena oder in England waren.
Man rang sich also durch und traf sich nach dem Genuß amerikanischen Dosenbiers zum weiteren Vorfreuen in der Wohnung zweier Mitstreiterinnen in Downtown.
Nach dem Zusammenschluss und dem Ausgehen sämtlicher Getränke die man hier erst ab 21 Jahren kaufen darf, zog man in Gruppenstärke gen Webbster Hall. Zum Glück war die Schlange sehr kurz und man durfte direkt seine 20 USD abgeben. Der Eintritt war zwar nicht sehr billig, aber dafür waren die Garderobe und die Getränke sehr teuer. 4 $ pro Kleidungsstück, weshalb ich mich entschloss meine dünne Kapuzenjacke die ich unter meiner anderen Jacke trage zu behalten. Damen mussten also für ihre Handtasche + Jacke +Unterziehjacke satte 12$ latzen.
Man(n) wägte also nun ab und zog dazu unter Anderem das gute Internet zu Rate, um sich Urteile vorangegangener Besucher anzusehen.
Nie zuvor stieß ich dabei auf derart weit auseinandergehende Meinungen.
Die Palette reichte vom "besten Club der Welt" und "most-rockin Place in town" bis hin zu vernichtenden Urteilen die sich über das dort verkehrende Proletariat echauffierten oder von prügelnden Türstehern und von "several Fights" in der Silvesternacht berichteten. Für viele war es einfach der schlimmste Ort an dem sie jemals waren, wobei diese Leute wohl noch nie in der Leverkusener BayArena oder in England waren.
Man rang sich also durch und traf sich nach dem Genuß amerikanischen Dosenbiers zum weiteren Vorfreuen in der Wohnung zweier Mitstreiterinnen in Downtown.
Nach dem Zusammenschluss und dem Ausgehen sämtlicher Getränke die man hier erst ab 21 Jahren kaufen darf, zog man in Gruppenstärke gen Webbster Hall. Zum Glück war die Schlange sehr kurz und man durfte direkt seine 20 USD abgeben. Der Eintritt war zwar nicht sehr billig, aber dafür waren die Garderobe und die Getränke sehr teuer. 4 $ pro Kleidungsstück, weshalb ich mich entschloss meine dünne Kapuzenjacke die ich unter meiner anderen Jacke trage zu behalten. Damen mussten also für ihre Handtasche + Jacke +Unterziehjacke satte 12$ latzen.
Bier 7$ und Longdrinks in Fruchtzwerggröße für 9$ zwangen einen also das Trinken an die umliegenden Supermärkte zu verlegen. Da öffentliches Trinken nicht erlaubt ist, riskierte man sogar noch eine saftige Geldstrafe und so beließ ich es für meinen Teil bei einer weiteren Dose.
Die Disco erstreckte sich über 4 verschiedene "Floors" wobei ich jedoch nur 2 ausmachen konnte.
Einen "Mainfloor", wo Rap und ähnliche zweifelhafte Erzeugnisse zeitgenössischer Musik liefen und wo man dank fehlender Lichtquellen und vieler Besucher mit lichtabsorbierender Hautfarbe kaum sehen konnte und ein kleiner Nebenraum in dem elektronische Musik gespielt wurde.
Wir zogen letzteres vor und es war ein wirklich lustiger Abend, an dem man zum Teil sehr "interessante" Kleidungsmuster von sich in Ekstase tanzenden amerikanischen Frauenzimmern bewundern konnte.
Zum Teil konnte man diese Kleidungsstücke selbst als Person die wenig auf die Kleidung anderer gibt, im modischen Tschernobyl einordnen.
Naja, jedem das Seine ...Oh N*** Alarm!!
Gegen kurz vor 3am wollten wir dann in das wohl jedem Leser bekannte "zum Schneider" verlegen. Eine Handvoll tapferer Kämpfer zwängte sich in ein Taxi und dank Visitenkarte fand der Fahrer den Laden recht schnell. Leider hatte der Schneider schon zu, was vermutlich auch besser war. Man kehrte auf einen Absacker noch in einer Art Diner ein und nach einem holländischen Bier machten wir uns auf den Heimweg.
Nach dem wir uns mal wieder blöd gesucht hatten und endlich in der Subway-Station waren mussten wir dort eine ganze halbe Stunde warten, was ein Jemand zum ausgiebigen Schönheitsschlaf nutzte. Als endlich irgendeine Bahn kam, stieg man einfach mal ein. Anscheinend hatte diese Linie wohl einen extra Nachtfahrplan und nach dem sich an einer Station die Türen schlossen, fuhr der Zug einfach zurück! Wir fanden jedoch heraus, dass dieser Zug nahe einer für uns vorteilhaften Station hielt, die man zu Fuß relativ schnell erreichen sollte.
Zwar fanden wir das richtige Gleis, aber ausgerechnet um 5Uhr morgens musste unser ansonsten täglich zuverlässiger Zug natürlich ausfallen!
Als es eindeutig war, dass kein „A-Train“ fuhr, entschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen, da es zu Fuß viel zu weit wäre.
Der russische Fahrer bot uns dann an, uns für 25 $ bis nach Hause zu bringen.
Wir nahmen an und nach einiger Zeit waren wir endlich in wieder in unserer „Hood“. Nach Stunden der Irrfahrt brannte nun der Magen vor Hunger und wir suchten noch unseren Burger-Man um die Ecke auf, der jedoch nicht mehr auf hatte bzw. waren wir gerade in den 2 Stunden da, in denen dort geschlossen ist. Am „nächsten Morgen“ war ich dafür wirklich sehr dankbar!
Genauso für das Betreten des Bettes, wieder mal viel zu spät um kurz vor sieben in der früh…
