Vor knapp einer Woche wollte ich mir und meinen "Fellows" frittierten Ziegenkäse an Essig+Öl servieren und kaufte Paniermehl.
Nun, am gestrigen Sonntag sah ich im Supermarkt ganz ordentliche Pork Cuts und war sofort erpicht darauf, einen schönen Schnitzelabend zu veranstalten.
Gegen frühen Abend begann ich, mit tatkräftiger Unterstütung der anderen Insassen, das Abendmahl vorzubereiten.
Zunächst filettierten wir das Fleisch und verpackten es in Klarsichtfolie.
Denn jeder weiss, daß ordentliche Schnitzel noch ordentlicher geklopft werden müssen!
Da es in unserem Inventar natürlich keinen Fleischklopfer gab, musste ich leider einen Topf nehmen, was einen immensen Lärm verursachte und nach knapp 2 Minuten dazu führte, das unsere ständig in Sorge lebende Vermieterin verängstigt auf dem Treppenabsatz stand und ungläubig auf unsere Wohnungstür starrte.
Weil ich aber Schnitzel nur dünn in meine Pfannen lege, verlegte ich mein Handwerk auf den Balkon, der natürlich zur Straße gebaut ist.
( siehe Video demnächst)
Auch dort dauerte es kanpp 2 Minuten bis die Vermieterin unten vor der Haustür auftauchte und ganz verwundert fragte, "what da hell" wir da tun würden. Als ich sie mit den Worten "Oh, we´re just cooking" beruhigte verschwand sie jedoch lächelnd im Hause und ich konnte endlich meiner Arbeit nachgehen.
Als ich endlich alle dünn hatte, kamen sie - schön paniert - in die Pfanne und bruzzelten vo sich hin. In der Zwischenzeit konnte das andere Küchenpersonal den Tisch decken, Nudeln aufsetzen und Salat machen.
Schon bald darauf war alles hergerichtet und man konnte gemeinsam das Abendessen bestreiten. Von den Nudeln über den Salat bis zu den Schnitzel war wirklich alles perfekt gelungen und man genoss es, endlich mal wieder eine ausgewogene Mahlzeit auf dem Tisch zu haben. Zusammen mit unserer neuen Blumentischdecke, war es ein schöner Sonntagabend in unserer immer wohnlicher werdenden Wohnung und wenn man die Äuglein schloss und das Schnitzel schmeckte und sich der Duft der Schnitzel in den Nasen verteilte, war es wie ein Sommer bei Oma.
Auf dem Landgut, am Tisch unter der großen Eiche bei den Großeltern in Ostpreußen.
;-)
Nach dem Essen setzten wir uns wieder gemeinsam ins Wohnzimmer und schauten "The Day after Tomorrow".
Als wir später noch immer nicht genug von Cineastischen Ergüssen hatten, schoben wir noch den fünften Teil der "SAW"-Reihe nach. Aber wer jetzt denkt, dass wäre schon der gruseligste Teil unseres Abends gewesen, der hat noch nicht den "Gina-Lisa-Film" gesehen.
DAS ist an Horror kaum zu überbieten, ausser meine ganze "Class" stimmt morgen für mich Happy Birthday an, das könnte schon am Throne kratzen!
Herzlichst, eure Neu Yorker!
Na dann herzlichen Glückwunsch und lass es dir weiter schmecken auf deiner kulinarischen Lustreise.
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